Rumänienreise im April 2012

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Drei Mitglieder der Rumänienhilfe Malans benützten die Ostertage, um, zusammen mit den Leuten des rumänischen Hilfsvereins „Initiativa Malans“, die laufenden Projekte zu besuchen.

Da Rumänien ja nicht gerade vor „der Haustüre“ liegt und wir jeweils mit dem Zug unterwegs sind, dauert die Hin- und Rückreise immerhin zwei Tage und zwei Nächte. So ist es verständlich, dass wir für die Besuche gut vorbereitet sein müssen und das Programm relativ streng gestaffelt und effizient verlaufen soll. Wir handhaben es jeweils so, dass wir dem rumänischen Hilfsverein den gewünschten Verlauf der Besuche mitteilen, damit die Familien orientiert werden können. Diese Organisation hat sich seit Jahren gut bewährt und auch dieses Jahr klappte es wieder bestens.

Der Winter war auch in Rumänien sehr kalt und schneereich. Für die Familien die keine Heizung haben, eine kaum vorstellbare Herausforderung. Bei Familie Dodut zum Beispiel, die zu sechst in einem Zimmer eines alten Blocks aus der Ceausescu Zeit lebt, brachten die Leute der Initiativa Malans einen Benzin Generator, der über die kälteste Zeit jeweils zum Aufwärmen in Gang gesetzt wurde. Obschon die Verhältnisse unbeschreiblich sind, jammern die Leute nicht. Fragt man sie nach ihren Wünschen, so sind diese sehr bescheiden. Ihr grösster Wunsch wäre eine Arbeitsstelle, wo sie ein paar LEI verdienten, um wenigstens Nahrungsmittel kaufen zu können. Beim Besuch der Familien ausserhalb von Cluj ähneln die Zufahrten eher einem Bachbett als einer Strasse.

Obwohl wir bereits über zwanzig Jahre in Rumänien tätig sind, sind wir immer wieder betroffen vom Schicksal vieler Menschen.

In unserem Bericht Ende Jahr, werden wir wieder detailliert über die einzelnen Projekte erzählen.