Besuche RHM bei IM in Cluj 2014



Violeta freut sich über die handgestrickten Kinderkleider aus der Schweiz - und

 

ihr Mann Florin am fliessenden Wasser im Haus!

 

Die Kleider hängen vor dem Haus, da es inwendig keinen Platz für einen Kasten hat.

 

Anfänglich dauerte die Zugsreise zwischen 20 - 25 Stunden - heute etwas weniger.

 

Im Jahr 2014 reisten wir im April und im Oktober nach Rumänien. Einerseits gelten die jährlichen Besuche den Familien die wir unterstützen – andererseits dem rumänischen Hilfsverein „Initiativa Malans“ in Cluj.  Zusammen besprachen wir die aktuellen  sowie die abgeschlossenen Projekte. Die Familien, die von uns unterstützt werden, wenden sich bei „Notfällen“ an unsere Partnerorganisation in Rumänien, Initiativa Malans in Cluj. Diese besuchen die Hilfesuchenden vor Ort und suchen mit ihnen gemeinsam eine Lösung. Die Initiativa Malans und die Rumänienhilfe Malans sind stets in Verbindung, sodass wir gemeinsam versuchen gangbare Wege finden.

Drei Projekte konnten wir im Oktober abschliessen, das heisst für uns, wenn „alles rund“ läuft besuchen wir die Familien nicht mehr bei jedem Aufenthalt.

Da die Reise von Malans bis Cluj ca. 20 Stunden oder länger dauert, haben wir bestens Zeit, uns auf die bevorstehenden Arbeiten vorzubereiten. Lange Jahre klappte der Anschluss von Budapest nach Cluj problemlos. Wir konnten die Reise, Couchettes sowie die Plätze bis nach Cluj und zurück, in der Schweiz reservieren. Seit ein paar Jahren ist dem nicht mehr so. In Budapest angekommen müssen wir sofort an den Bahnschalter, wo bereits zahlreiche Passagiere warten, und versuchen uns die Weiterfahrt nach Rumänien bestätigen zu lassen. Bis es dann soweit ist, haben wir den gewünschten Zug verpasst und müssen vier Stunden auf den nächsten warten, der jedoch einen grossen Umweg fährt, sodass wir gegen 03.00 Uhr morgens in Cluj ankommen. Bei der Retourfahrt ist es auch eine „Lotterie“. Manchmal müssen wir in Ungarn auf einen Bahnersatz umsteigen, sodass wir den Zug in Budapest und den Anschluss auf den Nachtzug nach Wien, nicht immer erwischen. 

Scharen von Kindern erwarten uns jeweils in Florest.

Kaum in Rumänien angekommen, sind die Reisestrapazen auch schon vergessen. Sieht man die Not und die Armut in einigen Familien, treten die „Reiseprobleme“ in den Hintergrund.