Verladen im Juni 2016

Voll geladen fahren die beiden Sattelschlepper zur ersten Zollstation in St. Margrethen.

 

Die noch nicht kontrollierten Hilfsgüter werden am Tag des Verladens noch überprüft und verpackt.

 

Die Hilfsgüter aus Malans werden mit 3,5 Tonner nach Mels gebracht.
 

Silvio trägt Schachteln aus dem Keller in Malans.

 

Die Sattelschlepper in Mels werden bis ans Dach gefüllt.

 

Den Platz zwischen den Möbeln füllen wir mit Kleidersäcken und Schachteln. JederQuadratzentimeter wird genutzt.

 

Ohne Helferinnen und Helfer wäre es der Rumänienhilfe Malans unmöglich, diese grosse Leistung zu erbringen.

 

Mit viel Elan werden die Hilfsgüter zum Transportfahrzeug getragen.

 

Der rumänische Fahrer erklärt die Route von der Schweiz über Oesterreich - Ungarn bis zum Bestimmungsort in Rumänien.

 

Gegen 30 Freiwillige helfen, die zwei Lastenzüge zu beladen.

 

Am 18. Juni 2016 haben wir die Hilfsgüter verladen

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Im April 2014 erhielten wir die Mitteilung aus Rumänien, dass wir vorläufig keine Hilfsgüter senden dürfen und an den rumänischen Staat Mehrwertsteurn von über € 9‘000, rückwirkend auf die Jahre 2012 bis 2014 zu entrichteten hätten. Seit Herbst 2014 fanden zahlreiche Telefonate, E-Mails, juristische Gutachten und Briefe an die verschiedensten Organisationen statt, um diese Steuern nicht begleichen zu müssen. Wir wendeten uns an das Schweizer Konsulat in Bukarest – das leider auch keinen Einfluss auf die Zollbehörden im Kreis Cluj hatten. Die örtliche Zollbehörde, bei der Ovidiu mehrfach vorstellig wurde, konnte nichts ausrichten. Obwohl wir im Winter 2015 die Mehrwertsteuern beglichen, verfloss ein gutes halbes Jahr, bis wir unsere Hilfsgüter an unsere Partnerorganisation in Rumänen senden konnten - natürlich erneut mit Zollgebühren und Mwst.
Nun musste alles rasch gehen. Die für den Transport notwendigen Papiere, ein Zeugnis vom Kantonalen Chemischen Labor für Tiergesundheit, ein Zeugnis vom Bundesamt für Gesundheit sowie ein Accept de Donnatie (Bestätigung von der Initiativa Malans, dass wir die Hilfsgüter „liefern dürfen“.) Es lebe die Bürokratie! Zwei Sattelschlepper mussten organisiert werden. Wir entschlossen uns, den Verlad auf Samstag, 18. Juni, kurz vor Ferienbeginn festzulegen. Sofort sendeten wir an alle Helferinnen und Helfer, und baten sie um Mithilfe. Es kamen tatsächlich 28 Leute, die uns bei der grossen Arbeit tatkräftig zur Seite standen. Wir sind bereits ein eingespieltes Team.

Die beiden Lastwagen waren vor dem Lager in Mels stationiert. Ein Teil der Hilfsgüter ist im Turmhauskeller in Malans gelagert. Mit kleinen Lastwagen mussten wir die Hilfsgüter von Malans nach Mels bringen.

Von 7 Uhr morgens bis am späteren Nachmittag konnten wir die beiden rumänischen Lastwagen, die mit 34 Tonnen beladen waren, schliessen und auf die Reise schicken. Das Wetter machte ebenfalls mit – der Regen kam pünktlich nach dem Schliessen der Lastenzüge. 
Es war ein schöner Verladetag. Alle waren fleissig, zufrieden und guter Laune. Nicht zu vergessen ist das feine Mittagsmahl in Mels. Marcus hat gegrillt und uns mit verschiedenen Salaten verwöhnt.


Die Chauffeure fuhren noch am gleichen Tag nach St. Margrethen an den Zoll. Die Ladelisten sowie die anderen Formulare brachten wir am Montag dorthin, wo sie bereits auf die Papiere warteten und gleich danach weiter nach Wien fuhren. Keine Probleme, weder an der Österreichischen, der Ungarischen und der Rumänischen Zöllen gab es Schwierigkeiten. Die Lastenzüge kamen am Mittwoch in Cluj an, wo die Leute vom Rumänischen Hilfsverein mit dem Ausladen beginnen konnten.