Besuch der Hilfsprojekte im Mai 2016

Bahnhof Buffet Budapest

 

Warten auf den nächsten Zug, der uns nach Cluj bringt

 

In Cluj angekommen

 

Haus am Bahnhof - unsere Unterkunft während den Besuchen

 

Ungarische Tiefebene

 

Besuch der Hilfsprojekte im Mai 2016
In der Regel reisen Mitglieder der Rumänienhilfe Malans zwei Mal pro Jahr nach Rumänien, um die hilfsbedürftigen Familien vor Ort zu besuchen und die künftigen Hilfeleistungen zu diskutieren und festzulegen. Um die Kosten möglichst tief zu halten und trotzdem gute Arbeit vor Ort leisten zu können, haben wir beschlossen, dass die Delegation, die nach Rumänien reist, maximal aus drei Personen besteht.
Ein Besuch verlangt aufwändige Vorabklärungen und einiges an organisatorischem Geschick. Zuerst muss eine Woche gefunden werden, an denen es allen drei passt. Das ist nicht ganz einfach, da doch viele Mitglieder der Rumänienhilfe Malans arbeiten und auch private Verpflichtungen haben.
An einer Sitzung reden wir in Malans über die vielen von uns unterstützten Familien und einigen uns, welche wir besuchen wollen. Es stellt sich also die Frage der Dringlichkeit und der Gewichtung. Diese Liste und unsere Überlegungen dazu teilen wir unserem Partnerverein ‚Initiativa Malans‘ mit. Sie tauschen sich ebenfalls aus und unterbreiten ihre Vorschläge.
Steht die Liste, meldet sich die Initiativa Malans bei den Familien und legt mit ihnen den Besuchstermin fest. Wenn wir also in Rumänien ankommen, haben wir einen klaren Plan, was wir wann zu tun haben.
Im Vorfeld müssen die Bahntickets bestellt werden, was nicht immer einfach ist. Freundlicherweise helfen uns die Schalter-Angestellten bei der SBB regelmässig, damit wir die besten Verbindungen haben. Sie wissen genau auf welchen Strecken gebaut wird oder wo wir umsteigen müssen, damit wir den Anschlusszug nicht verpassen - auch wenn der Zug Verspätung hat.
Malans – Cluj erreicht man im Normalfall mit der Bahn in 24 Stunden. In Budapest oder Wien gibt es eine Wartezeit von ca. 5 Stunden, die wir auf dem jeweiligen Bahnhof verbringen. Die Reise- und Wartezeit nutzen wir vielfach, um über die verschiedenen Familien zu diskutieren.
Um Mitternacht treffen wir in Cluj ein und laufen mit dem Gepäck in unser gemietetes Haus, das unweit vom Bahnhof liegt und als Verteilzentrale unserer Hilfgüter genutzt wird.
Bereits am darauffolgenden Morgen treffen wir uns mit den Mitgliedern der 'Initiativa Malans' und beginnen mit unseren zahlreichen Besuchen. Am Abend setzen wir uns in unserer Küche zusammen, besprechen die Situation der Familien, protokollieren die aktuellen Situationen sowie unsere Eindrücke und legen die künftige Hilfe fest. Bei Unsicherheiten oder gösseren Aufwendungen entscheiden wir nicht zeitgleich, sondern berichten zurück in Malans der ganzen Kerngruppe die Situation und entscheiden dort gemeinsam.

Eine Auswahl dieser Protokolle finden Sie unter Projekte.